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Das Zusammenleben an der FSU wird gemeinsam und gleichberechtigt von allen Beteiligten gestaltet. An der FSU werden die Kinder auf ihren Lernwegen begleitet - sie werden nicht zum Lernen gezwungen.

(Pädagogische Leitsätze)

Die Freie Schule Untertaunus vereint Kindergarten, Grundschule mit Schuleingangsstufe und Integrierte Gesamtschule bis Klasse 10 unter einem Dach. Sie ist eine Freie Alternativschule. Das bedeutet: Die Schule ist ein Ort an dem gemeinsam gelebt und gelernt wird. Ohne Noten und Sitzen bleiben steht das Lernen und die Kinder und Jugendlichen mit ihren Stärken und Schwächen im Mittelpunkt. Seit 1986 bereichert die Freie Schule die Schullandschaft des Untertaunus und bietet für ca. 100 Kinder eine erfolgreiche Alternative zur staatlichen Regelschule.

Unser Konzept beruht auf bewährten reformpädagogischen Elementen der Pädagogik Maria Montessoris (1870-1952: vorbereitete Lernumgebung), der Jenaplan Schulen von Peter Petersen (1884-1952: Erziehung zur Demokratie, Jahrgangsmischung) und der Schulmodelle des französischen Lehrers Célestin Freinet (1896-1966: Freie Arbeit, Werkstattunterricht und Klassenrat). Das besondere Schulprofil ergibt sich aus der Verbindung dieser reformpädagogischen Traditionen mit aktuellen Erkenntnissen der Bildungs- und Lernforschung: Gemeinsam Lernen von Anfang an - Vielfalt als Chance - Offenheit in klaren Strukturen - Selbstorganisiertes Lernen - und Demokratie lernen.

Das Team unserer Schule besteht aus Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und DiplompädagogInnen die in enger Kooperation mit den Eltern, den Kindern und Jugendlichen unserer Schule helfen, eigene Lernwege zu finden und zu gehen. Sie ermöglichen und unterstützen kooperative Lernformen wie zum Beispiel Projekte, Gruppenarbeit, Kreisgespräche und kleine Arbeitsgruppen.

Die Kinder und Jugendlichen werden herausgefordert, das Lernen zu lernen - ihr Lernen in die Hand zu nehmen.

 
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